Sportliche Aktivitäten, musikalische Unterhaltung, kulturelle Darbietungen und gemütliches Beisammensein bekamen zahlreiche Niedersachsen vom 18. bis 20. Juni in Celle geboten. Nach dem Gründungsjahr 1981 ist Celle nun zum zweiten mal der Ausrichter des „Tages der Niedersachsen“ gewesen und in diesem Jahr waren auch die Blindenfußballer von Eintracht Braunschweig mit dabei.
Mitten auf dem riesigen Veranstaltungsgelände, zwischen Rollstuhlparcours, Tischtennispräsentationen und vielen anderen Aktivitäten, demonstrierten die Schützlinge von trainer Otfried Morin vom Niedersächsischen Behindertensportverband e. V. ihre Sportart. Der Veranstalter hatte auf einer Rasenfläche ein Sepp-Herberger Feld aufgebaut, das aus kleinen Trainingstoren und kleinen Banden bestand. Nachdem die blau-gelben Kicker zunächst etwas Sorge hatten, ob man auf dem recht holperigen Grün überhaupt spielen könnte, boten sie den Zuschauern dann ein unterhaltsames Trainingsspiel. Heinrich Niehaus und Toni Hoxha spielten auf dem kleinen Feld gegen Thomas und Christian Draheim und präsentierten den Zuschauern, dass Blindenfußball selbst unter nicht optimalen Bedingungen eine rasante und dynamische Sportart ist. Das Duell endete nach etwa 25 Minuten mit einem 5:3 für Heinrich Niehaus und Toni Hoxha.Und das wichtigste zum Schluss: Trotz des recht unebenen Untergrundes hat sich niemand verletzt und so konnten alle zufrieden ihre heimreise antreten.